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Rolf Plagge
(Teaching language : German, English)
In July 1990 Rolf Plagge became the first German pianist ever to win a prize in the prestigious Moscow Tchaikovsky Competition.

He had already been awarded numerous prizes in national and international competitions in Vienna, Bratislava, Montevideo, Bonn, and several times in Italy. In 1987 he won the 3rd prize in the esteemed "Reine Elisabeth" Competition in Brussels and has since been a frequent performer in Belgium.

Rolf Plagge is regularly performing in many European countries, including Russia, as well as in the US and Latin America, South Korea, Australia. Apart from giving solo performances with various German orchestras (State Symphony Orchestra of Thuringia, Bochum Symphonic Orchestra, Bremen Philharmonic, Munich Chamber Orchestra, Rheinische Philharmonie, Staatsphilharmoie Rheinland-Pfalz u.a.)  as well as with înternational orchestras, including Baltic Philharmonic, Filharmonia Narodowa Warschau, Orchestre National de France; Polish Chamber Philharmonic, Salt Lake City Symphony Orchestra, Israel Sinfonietta, Orchstre National de Belgique etc., Plagge is also in regular demand for radio, television and studio recording sessions.

Plagge was born in 1959 in Westerstede, North Germany, where he received his first piano lessons at home. By 1969 he was studying at the Bremen Conservatory with Prof. Peter-Jürgen Hofer, then changed to the Musikhochschule Hamburg. After winning several prizes and scholarships he continued his studies with various famous teachers: in Freiburg with Vitaly Margulis, in Vienna with Paul Badura-Skoda, at the Juilliard School in New York with Gyorgy Sandor and finally in Hannover with Karlheinz Kämmerling.

Rolf Plagge has recorded several CDs, at CPO (2. Piano Concerto of Henze), pieces by Franz Liszt at TACET, as well as the complete Szymanowsky and Woyrsch repertoire at AULOS.

Since 1991 he is holding a teaching position as professor at the University of Music Mozarteum in Salzburg, also giving piano masterclasses in Europe and many other countries, including US, South America, Japan, Korea, Australia.

Together with his piano duo partner Wolfgang Manz he founded the ensemble "Duo Reine Elisabeth" in 1989, which is very much engaged in performing unknown literature for one piano four hands and two pianos. Several CD recordings (EMS, THOROFON, SOJUZ) are available, including special repertoire of Russian and Armenian composers. The duo also recorded Liszt's version for 2 pianos of the 9th Symphony of Beethoven (CORDARIA)

Geboren 1959 im nordwestdeutschen Westerstede, erhielt Rolf Plagge im Alter von sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Noch während der Schulzeit studierte er in Hamburg bei namhaften Pädagogen wie Peter-Jürgen Hofer, nach dem Abitur 1978 dann in Freiburg in der Klasse von Vitaly Margulis. Dieser legte die Grundlage für eine ausgereifte Technik und eröffnete Plagge die ganze Bandbreite der russischen Klavierliteratur. Später, ab 1981, setzte er seine Studien bei Paul Badura-Skoda an der Musikhochschule Wien fort. Mit Hilfe eines Auslandsstipendiums der Studienstiftung des Deutschen Volkes trat er 1983 in die Klasse von Gyorgy Sandor an der Juilliard School of Music in New York ein. 1991 schloss Plagge sein Studium in der Klasse von Karl-Heinz Kämmerling an der Musikhochschule Hannover mit dem Solistenexamen ab.

Rolf Plagge ist Gewinner vieler Wettbewerbspreise im In- und Ausland. So konnte er u.a. fünf Mal in Folge von 1973 bis 1977 den Hamburger Steinway-Wettbewerb für sich entscheiden. 1979 gewann er seine ersten internationalen Preise: in den italienischen Klavierwettbewerben in Senigallia und in Seregno. Erste, zweite und dritte Preise im Busoni-Wettbewerb 1980 in Bozen, 1981 im ARD-Wettbewerb in München, 1984 im Gina Bachauer-Wettbewerb in Salt Lake City, 1985 in Montevideo, 1986 im Deutschen Musikwettbewerb Bonn, 1987 im Concours Reine Elisabeth in Brüssel folgten. 1990 schaffte er es, im Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb als erster deutscher Pianist einen Preis zu erkämpfen. Regelmäßig erhält er Einladungen zu Konzertreisen und Meisterklassen in die ganze Welt: Europa, Israel, den USA, Russland, Ukraine, Südamerika, Asien, Australien.

Plagge, der im oberbayrischen Saaldorf lebt, spricht fließend Russisch. Durch das Studium bei Vitaly Margulis, durch die russischen Sprachkenntnisse, aber auch wegen der Gelegenheit, während einer Schulreise nach Moskau und Leningrad im Jahre 1977 einer Kommission im Leningrader Konservatorium vorspielen zu dürfen, fühlt er sich emotional besonders zum russischen Klavierrepertoire hingezogen.

Seine CD-Einspielungen sind zum Teil sehr wenig bekanntem Repertoire gewidmet, so z.B. dem zweiten Klavierkonzert von Hans-Werner Henze oder auch den Klavierkonzerten des tschechischen Komponisten Georg Benda, mit dessen zweitem Klavierkonzert g-moll eine CD bei ES-DUR vorliegt. Eine weitere Einspielung mit Werken von Franz Liszt wurde von allen Medien mit hervorragenden Kritiken aufgenommen. In besonderer Weise beschäftigt er sich mit dem Gesamtklavierwerk von Karol Szymanowsky und Felix Woyrsch, hierzu gibt es bereits drei weitere CD-Aufnahmen bei AULOS. Auch auf dem Gebiet der Kammermusik beschäftigt sich Plagge vornehmlich mit dem Violinrepertoire der Klassik und Romantik. Mit dem Geiger Christos Kanettis setzt er sich sehr für die Aufführung der unbekannteren Kammermusikwerke von Milhaud, Satie, Szymanowsky, Strawinsky und anderen Komponisten ein. Ebenso liegt bei Musicaphon eine CD mit mehreren Werken der Kammermusik von Ludwig Spohr vor.

Neben seiner Tätigkeit als Solist mit deutschen und internationalen Orchestern (Landessinfonieorchester Thüringen, Bochumer Symphoniker, Bremer Philharmonisches Staatsorchester, Münchener Kammerorchester, Rheinische Philharmonie, Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Baltische Philharmonie, Filharmonia Narodowa Warschau, Orchestre National de France, Polnische Kammerphilharmonie, Salt Lake City Symphony Orchestra, Israel Sinfonietta, Orchestre National de Belgique u.a.) baute er mit seinem Klavierpartner Wolfgang Manz seit 1988 mit sehr großem Erfolg eine weltweite Karriere als Klavierduo "Königin Elisabeth" auf. Mehrere CD-Aufnahmen dieses Duos, u. a. mit russischem und armenischem Repertoire, sind auf dem CD-Markt erschienen.

Seit 1991 unterrichtet Plagge an der Salzburger Universität Mozarteum als Hochschulprofessor. Auch liegt ihm die intensive Vermittlung traditioneller deutscher Pianisten- und Pädagogenkultur besonders am Herzen. Er wird regelmäßig zu internationalen Jurys eingeladen und gibt Meisterkurse in Deutschland und weltweit im Ausland: bei den Magdeburger Meisterkursen, Belgien (Lemmens-Institut Leuven), Italien (Konservatorium Brescia), in Nord- und Südamerika (USA, Chile, Argentinien, Uruguay, Brasilien), Südkorea (Blue Lake Institute Seoul), Melbourne (Glenfern Institute), Sommerakademie Mozarteum Salzburg etc.

Die Kritiken stimmen in ihrem Lob überein: "Ein Pianist mit sehr langem Atem"; "Einer der besten Künstler der jüngeren Generation", "Virtuose ohne jedes Blendwerk". Das Magazin "Klassik" urteilt zur Henze-CD: ."Makellos klar und präzise meistert Rolf Plagge den monströsen Solopart in Henzes Klavierkonzert.". Zu den Einspielungen des Duos bei THOROFON und CORDARIA (jeweils zwei CDs) schreibt das Magazin "Fono Forum": . "entwickeln Plagge und Manz höchste Handwerkskunst und klangliche Raffinesse, ein Fest ständig wechselnder Stimmungen und Farben bei mitreißender Motorik."